Verhandlungstermin am LG Mainz

2017-11-29T12:39:25+00:00 29. November 2017|

Das heute Morgen vor dem Landgericht Mainz durchgeführte Verfahren hatte einen Verkehrsunfall aus dem ersten Quartal 2017 zum Gegenstand. Die Beklagte hatte bereits außergerichtlich 50 % des der Klägerin entstandenen Schadens reguliert. Noch an der Unfallstelle bekundete der Unfallgegner, dass er den bei der Klägerin angestellten Zeugen mit seinem Fahrzeug übersehen bzw. den Abstand zu diesem Fahrzeug falsch eingeschätzt hat, wodurch es bei einem Spurwechsel auf der Bundesstraße 9 zur Kollision der Fahrzeuge kam. Der Zeuge wurde glücklicherweise bei der Kollision mit dem von dem Unfallgegner geführten LKW nur leicht verletzt. Dennoch entstand ein Sachschaden von mehr als 16.000,00 € an dem klägerischen Fahrzeug.

Außergerichtlich bestritt die nunmehr verklagte Haftpflichtversicherung die an der Unfallstelle gegenüber den Beamten der Polizeiinspektion Worms getätigte Äußerung zum Ablauf des Verkehrsunfalles.

Da der mitverklagte Unfallverursacher bedauerlicherweise nicht fristgerecht geladen wurde, konnten die Parteien nur die Vernehmung des bei der Klägerin angestellten Zeugen durchführen. Dieser bekundete den Geschehenslauf letztendlich auch anhand der dem Gericht vorliegenden Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Mainz detailliert und für das Gericht nach einer anschließenden Würdigung, absolut glaubhaft.

Die Fortführung des Verfahrens wurde auf Anfang Februar terminiert. Neben der Vernehmung des mitverklagten Unfallgegners, werden auch die hinzugezogenen Beamten zeugenschaftlich zu vernehmen sein. Es wird damit gerechnet, dass diese den Einwand der mitverklagten Haftpflichtversicherung widerlegen können, wodurch die Klage schlussendlich erfolgreich sein dürfte.