Strafrecht – Freispruch am AG Mainz – Jugendschöffengericht

2018-03-21T10:37:34+00:00 21. März 2018|

Am Montag den 19.03.2018 hatten sich die vier Angeklagten im Fortsetzungstermin wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung zu verantworten. Im Rahmen der Beweisaufnahme ergaben sich, entgegen den Darstellungen in der Anklageschrift eine Reihe von Widersprüchen zu den tatsächlichen Geschehensabläufen. Nicht zuletzt führten die Darstellungen des mutmaßlich Geschädigten zu den Geschehensabläufen und auch insbesondere zu den Beteiligungen der Angeklagten zu viellerlei Zweifeln. Durch die Einlassungen der Angeklagten und zweier weiterer Zeugen, konnte die Beteiligung des durch Herrn Rechtsanwalt Schnabel vertretenen Angeklagten, ausgeschlossen werden. Insofern konnte sich die Verteidigung dem von der Staatsanwaltschaft beantragten Freispruch vollumfänglich anschließen. Diesem folgte letzendlich auch das Gericht und verurteilte lediglich einen der Angeklagten wegen einer vorsätzlichen Körperverletzung. Das Verfahren gegen die zwei weiteren Angeklagten wurde nach § 154 StPO bzw. § 47 JGG eingestellt.