Verkehrsrecht – Willkürliche Kürzung von Schadenersatzansprüchen

2018-08-17T00:45:04+00:0017. August 2018|

Sie sind unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt worden?

Nun werden Sie sich zwangsläufig die Frage stellen, was ist zu tun, damit der entstandene Schaden komplett beglichen wird. Wir empfehlen zunächst die Beauftragung eines Rechtsanwaltes mit Schwerpunkt im Verkehrsrecht.

Warum ist die Beauftragung sinnvoll?

Oftmals erstatten Versicherungen, wenn überhaupt nur den von dem Geschädigten geltend gemachten Betrag. Die Schadenabwicklung wird in Regel auch unnötig in die Länge gezogen bzw. die Ansprüche werden rechtswidrig gekürzt.

Diesbezüglich urteilte bereits das Oberlandesgericht Frankfurt im Jahr 2014, dass, wer einen Verkehrsunfall ohne Rechtsanwalt reguliert, nahezu fahrlässig handelt. Bei einem unverschuldeten Unfall werden die Rechtsanwaltsgebühren, ebenso wie die Kosten eines unabhängigen Kfz-Sachverständigen von der gegnerischen Versicherung übernommen.

Oftmals wird Sie die gegnerische Haftpflichtversicherung umgehend kontaktieren und Ihnen eine unkomplizierte und schnelle Schadenregulierung versprechen. Die Wirklichkeit sieht jedoch etwas anders aus. Hierzu sei auf das nachfolgenden Link zu der Sendung Plusminus im Ersten verwiesen.

https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/2018-07-25_plusminus-schaden-100.html