Verkehrsrecht – Verhandlung am AG Worms

2018-10-12T10:55:05+00:0012. Oktober 2018|

Am heutigen Morgen verhandelten die Parteien am Amtsgericht in Worms über Schadenersatzansprüche anlässlich eines Verkehrsunfalles in Abenheim. Die Kläger gab glaubhaft und übereinstimmend mit dem geladenen Zeugen an, dass man die Mörstädterstraße in Abenheim, von Mörstadt aus kommend befahren habe, als ihnen der Unfallgegner mit seinem Schlepper und einem angehängten Arbeitsgerät entgegen gekommen sei.

Der Unfallgegner gab an, seine Fahrbahnseite nicht verlassen zu haben. Die Klägerin und der Zeuge, gaben jedoch an, die eigene Fahrspur am rechten Rand befahren zu haben, als es zur Kollision zwischen dem Fahrzeug und dem Arbeitsgerät gekommen sei. Der Unfallgegner gestand ein, dass seine Fahrspur an der Unfallstelle 2,70 Meter breit ist. Weiterhin gab er an, dass sein Schlepper lediglich eine Breite von 2,10 Meter und das Arbeitsgerät wiederum eine Breite von 2,60 Meter habe. Nach seiner Auffassung kann sich der Unfall daher nur deshalb ereignet haben, da die Klägerin ihre Fahrspur verlassen habe. Eine Entscheidung wird Anfang November ergehen.