Ursprünglich sollte sich der Betroffene in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren am gestrigen Mittag gegen den Vorwurf einer Geschwindigkeitsüberschreitung vor dem Amtsgericht Worms verteidigen.

In Vorbereitung auf die Hauptverhandlung hatte sich der Vorsitzende, nach kurzem telefonischem Hinweis jedoch die Mühe gemacht und den manuellen Abgleich des angeforderten Ausweisdokumentes mit dem digital angefertigten „Blitzerfoto“ vorgenommen. Ergebnis dieses Abgleiches war die Feststellung, dass der Fahrer und der Betroffene eindeutig personenverschieden sind.

Nachdem das schriftliche Einverständnis der Verteidigung im Beschlusswege zu verfahren bei Gericht einging, erging in Abwesenheit der Beteiligten der Freispruch. Der Mandant konnte noch rechtzeitig informiert werden und seine Termine, wie ursprünglich geplant wahrnehmen.